Guten Tag an alle!
Bei der Bundestagswahl am 23. Februar waren erneut zahlreiche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer im Einsatz. Mein besonderer Dank gilt dem Wahlvorsteher Thomas Krautz und seinem Team – Uwe Schulze, Ines Westphal, Katrin Vogel, Jutta Breuer, Steffi Kaufmann, Ute Liebsch und Mona Hergesell..sowie allen weiteren Beteiligten – für die reibungslose Durchführung der Wahl. Es ist keineswegs selbstverständlich, seinen Sonntag dafür zu opfern. Dafür meinen herzlichen Dank!
Feierlichkeiten zum 675-jährigen Jubiläum Lichtenbergs:
Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten am letzten Augustwochenende laufen auf Hochtouren. Das Organisationsteam trifft sich jeden Monat einmal mit dem Eventteam. Am 13. Februar fand zudem eine Präsentation des bisherigen Planungsstands im Rahmen einer größeren Zusammenkunft mit den Vereinen und Organisationen statt, die an der Ausgestaltung des Jubiläums mitwirken. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg.
Aktuell belaufen sich die Kosten auf etwa 30.000 €. Um diese weitestgehend zu decken, sind wir auf Spenden und Sponsoren angewiesen. Wenn Sie einen Beitrag leisten möchten, finden Sie nähere Informationen im Innenteil dieser Ausgabe.
Stand nach Einbruch im Feuerwehrgerätehaus:
Nachdem am 13.11.2024 in unser Feuerwehrgerätehaus eingebrochen wurde und durch Vandalismus mit einem Pulverlöscher die neuen Fahrzeuge und das Gerätehaus stark verschmutzt wurden, sind wir immer noch nicht voll einsatzfähig. Tatsächlich sind wir nur bedingt einsatzfähig, da uns die Feuerwehr Wachau mit einem geliehenen Fahrzeug aus der Klemme hilft.
Nachdem die Fahrzeuge und das Gerätehaus durch eine von der Versicherung empfohlene „zertifizierte“ Fachfirma direkt im Anschluss an den Einbruch gereinigt wurden, war das Ergebnis mehr als unzufriedenstellend. Auch durch Nacharbeiten wurde es nicht besser. Deshalb trennten wir uns von dieser Firma – am Ende im beiderseitigen Einvernehmen. Dennoch blieb das Problem bestehen, dass alles noch einmal gründlich gereinigt werden musste. Dies ist wichtig, da das aufgewirbelte Pulver hoch leitfähig und korrosionsfördernd ist.
Schließlich wurden beide Fahrzeuge von einer anderen zertifizierten Firma nach Olpe bei Köln gebracht und dort in deren Werkstatt gereinigt. Den ELW haben wir mittlerweile zurück; er steht derzeit in Stolpen in einer Werkstatt, um nicht mehr reparable Elektronikbauteile auszutauschen. Das HLF sollen wir in ca. 4 Wochen zurückbekommen.
Die Reinigung der Fahrzeuge klingt im ersten Moment nicht so schlimm, allerdings müssen sie dafür an vielen Stellen komplett zerlegt werden, was sehr aufwendig ist. Auch das Gerätehaus wird nun noch einmal vollständig gereinigt. Das Pulver ist dort bis in den Sicherungskasten, die Lüftungs- und Absauganlage sowie auf die Kabeltrassen unter der Decke vorgedrungen. Zudem müssen im Gerätehaus verschiedene elektronische Komponenten erneuert werden.
Das Ziel muss sein, bis Ostern wieder vollständig einsatzfähig zu sein – und zwar auf dem Stand vor dem Einbruch. Schauen wir mal. Eines steht jedenfalls fest: So einen Vorfall wünscht man nicht einmal seinem größten Feind. Die Gespräche mit den Gutachtern, die Diskussionen mit der Versicherung und den ausführenden Firmen sind mehr als anstrengend.
Ein ganz großes Dankeschön geht an unseren Wehrleiter Thomas Reichelt und unseren Hauptamtsleiter Valentin Stahl für ihren unermüdlichen Einsatz – fast täglich! Da könnte man meinen, dass es bei kritischer Infrastruktur schneller gehen müsste – denkste.
Baumaßnahmen der Bauhofmitarbeiter:
Während der Wintermonate Dezember und Januar konnten die Mitarbeiter des Bauhofs die Holzfenster im Gemeindeamt vollständig aufarbeiten. Im Jahr 2024 war dies nur sporadisch möglich, da immer wieder andere dringende Arbeiten anstanden. Umso erfreulicher ist es, dass die Arbeiten nun abgeschlossen sind.
Einige Fensterrahmen waren so stark beschädigt, dass Teile ersetzt werden mussten. Alle Fenster haben nun einen neuen zweifachen Anstrich erhalten. Dies war gewissermaßen Rettung in letzter Minute und nach über 30 Jahren auch längst überfällig.
Seit Anfang Februar steht zudem ein neues Bauprojekt an, das neue Herausforderungen mit sich bringt: Der Umbau der beiden Wohnungen im Dachgeschoss des Ärztehauses, die seit mehr als 25 Jahren leer stehen. Dabei werden Wände versetzt, Dämmmaterial in die Dachschrägen und Decken eingebracht, Elektroleitungen verlegt, neue Heizkörper inklusive neuer Heizleitungen vom Keller aus installiert, neue Bäder eingebaut sowie neue Fußböden verlegt.
Während die Installations-, Fliesenleger- und Elektroarbeiten von Fachfirmen ausgeführt werden, übernehmen die Bauhofmitarbeiter alle anderen Arbeiten selbst. Am Ende entstehen eine großzügige und eine etwas kleinere Zweizimmerwohnung.
Neues gebrauchtes Bauhoffahrzeug:
Seit Mitte Januar verfügen wir über einen neuen gebrauchten Transporter aus dem Bundeswehrbestand. Das Fahrzeug ist sehr gepflegt und hat erst 34.000 Kilometer auf dem Tacho. Die Kosten beliefen sich auf 27.500 €. Der alte Transporter, Baujahr 1998, hatte erhebliche Schäden an der Karosserie und seine beste Zeit schon lange hinter sich. Wie es der Zufall wollte, brach er nur zwei Tage vor der Inbetriebnahme des neuen Fahrzeugs im vorderen linken Achsbereich zusammen. Glücklicherweise geschah dies beim Anfahren und nicht während der Fahrt – die Folgen wären sonst kaum auszudenken gewesen. Trotz des neuen Fahrzeugs haben wir den alten Transporter noch einmal reparieren lassen, um ihn besser verkaufen zu können. Der Verkauf erfolgt über die Zollauktion im Internet. Als Kommune sind wir verpflichtet, alles über dieses Portal zu versteigern, um den höchstmöglichen Preis zu erzielen. Dies hatte im vergangenen Jahr auch bei unseren beiden alten Feuerwehrfahrzeugen hervorragend funktioniert.
Hundekot auf Gehwegen:
Bereits vor einigen Monaten hatte ich es angesprochen: Es ist schlichtweg eine Zumutung, wie sich manche Hundebesitzer verhalten. Leider hat sich die Situation trotz wiederholter Appelle im Eichbergkurier nicht verbessert. Immer wieder liegt Hundekot auf Gehwegen. Dieses Verhalten schädigt am Ende den Ruf aller Hundebesitzer – und das sind in unserer Gemeinde immerhin rund 150. Der Gemeinderat wird sich nun Gedanken darüber machen, wie wir dieses hausgemachte Problem in den Griff bekommen können, wenn dies überhaupt möglich ist?
Ja, wir werden an einigen Stellen zusätzliche Hundetoiletten aufstellen. Allerdings bezweifle ich, dass diejenigen, die jetzt schon nicht aufräumen, es dann tun werden. Man fragt sich wirklich, wie diese Leute reagieren würden, wenn auf ihrem eigenen Grundstück fremde Haufen lägen. Es sollte doch nicht zu viel verlangt sein, die Hinterlassenschaften des eigenen Hundes zu beseitigen. Es sind meist die kleinen Dinge, die das Leben in einer Gemeinschaft schöner machen! „Wenn wir`s uns nicht selbst schön machen, machts uns sonst keiner“
Und: "Denken Sie immer daran: Uns geht es gut und wir dürfen in einer wunderschönen Umgebung leben. Ich wünsche Ihnen eine wunderbare Zeit, einen beschwingten Übergang vom Winter zum Frühling und ganz viel Zuversicht, dass sich die weltpolitische Lage bald zum Besseren wendet. Bleiben Sie hoffnungsvoll und genießen Sie die schönen Momente!"
Ihr/Euer Bürgermeister
Thomas Wuttke